Man kennt es selbst: Wenn der alte Wäschetrockner kaputt ist, dann entsorgt man diesen bei der nächsten Mülldeponie und fährt in den nahe gelegenen Mediamarkt oder Saturn. Dort sieht man sich die Preise an und hat natürlich eine sehr große Neigung zum günstigsten Gerät. Nach einer kurzen Diskussion kauft man dann den günstigsten Wäschetrockner, den es gibt und fährt nach Hause. Dumm nur, dass der Wäschetrockner zu den Geräten im Haushalt gehört, die am meisten Strom verbrauchen. Ein Wäschetrockner verbraucht etwa genau so viel wie ein Küchenherd und das soll schon was heißen. Wenn man also bei der Anschaffung von einem neuen Wäschetrockner spart und das billigste Geräte im Laden kauft, dann zahlt man nachfolgend extrem viel Geld für Strom.
Aus diesem Grund sollte man sich unbedingt darüber informieren, welche Wäschetrockner es gibt und welchen man wirklich kaufen sollte. Wenn man nur einmal die Woche seine Wäsche wäscht und anschließend in den Trockner wirft, dann lohnt sich auf jeden Fall ein anderes Gerät als wenn man alle Paar Tage die Wäsche wäscht und jedes Mal auch den Wäschetrockner anwirft. Wenn man also den Wäschetrockner selten benutzt, dann kann man ruhig zu einem günstigeren Wäschetrockner greifen und dabei etwas mehr für Energie ausgeben. Auf keinen Fall sollte die Energieeffizienzklasse des Gerätes schlechte als B sein. Wenn man aber öfter den Wäschetrockner benutzt, dann lohnt es sich wirklich etwas mehr für ein modernes Gerät mit der Energieeffizienzklasse A++ zu bezahlen, um anschließend bei den Stromkosten zu sparen. Sollte man beim häufigen Gebrauch eines Wäschetrockners tatsächlich ein günstiges Gerät kaufen, dann kann es passieren, dass man bereits nach einigen Jahren mehr für Strom bezahlt, als das teure Gerät gekostet hätte.